16.08.2011
+++ 18 Fahrzeuge brennen in einer Nacht +++
Berlin (mb). Die seit Jahren andauernde Serie linksextremer Brandanschläge auf vermeintlich hochwertige Autos in der Hauptstadt erreichte in der Nacht zu Dienstag eine neue Eskalationsstufe. So zündeten die Täter an vielen verschiedenen Orten im Westen der Stadt gleich elf Fahrzeuge an – innerhalb von nur einer Stunde. Die Flammen schlugen dabei auf sieben weitere Autos über und beschädigten auch einen Motorroller sowie ein Fahrrad. Der Polizeiliche Staatsschutz hat bereits die Ermittlungen übernommen, da laut Polizeimeldung „in allen Fällen eine politische Tatmotivation in Betracht zu ziehen“ sei.
Aus welcher politischen Richtung derartige Brandanschäge kommen, dürfte dabei längst klar sein. So lässt sich im rot-roten Berlin derzeit auch wieder eine zunehmende Radikalisierung der linken Szene beobachten. Auch dürfte es nicht unmöglich sein, dass sich die Chaoten von den jüngsten Szene-Aufrufen zur Nachahmung der Londoner Ausländer-Krawalle „inspirieren“ ließen. Da es der Berliner Polizei akut an Personal mangelt, werden indes nur wenige Täter gefasst – und diese müssen meist lediglich mit einer Bewährungsstrafe rechnen, wie zuletzt ein 43-jähriger Mann, der sogar schon wegen des gleichen Delikts vorbestraft war.
Dass die Situation derzeit ernster wird, belegen auch die Zahlen von über 250 zerstörten Autos in diesem Jahr – das sind schon jetzt deutlich mehr als im gesamten Jahr 2010. Erst in den Nächten zu Donnerstag und Freitag waren wieder 13 Fahrzeuge ausgebrannt – und ein Ende ist nicht in Sicht.
Kaum eine andere Berufsgruppe in Deutschland genießt ein derart ...Details